Legende

Die Geschichte des Schwibbogen aus dem Erzgebirge geht bis ins 17. Jahrhundert zurück. Damals war der Bergbau eine wichtige Stütze für die Wirtschaft in der Region und ein Großteil der männlichen Bevölkerung arbeitete unter Tage. Die Legende besagt das die Bergleute nur selten das Tageslicht sahen und die Sehnsucht nach Sonnenlicht entsprechend groß war. Der sowieso schon harte Beruf wurde dadurch noch unerträglicher.

“Im 17. Jahrhundert war´s dass die Bergleute am heiligen Abend, nach der Mettenschicht, ihre Grubenlampen rund um das Stollenmundloch hingen. Da glühten sie nun in der dunklen Nacht und von der Ferne sah es aus als ob ein Bogen glühte.”

Es ist nicht genau überliefert ob der heilige Abend tatsächlich Weihnachten war oder einfach nur der verdiente Feierabend den man nur dann erlebte wenn es keinen Unfall in der Grube gab. Jedoch sollten die Schwibbogen aus diesem Brauch hervor gegangen sein da die Form an den Grubeneingang erinnert. Dafür sprechen auch die ersten Motive die entweder den Himmel mit Sonne, Mond und Sterne zeigten oder eben die hart arbeitenden Bergarbeiter thematisierten.

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